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Im Zuge des geplanten Ausstiegs aus der Kohleverstromung sollen heute aktive Tagebaue eingestellt und renaturiert werden. Im Braunkohlentagebau Profen sind 3 Bergbaufolgeseen geplant, die in den Abbaufeldern Schwerzau, Domsen und Tornau entstehen sollen. Der Schwerzauer See soll durch die Zuleitung von Sümpfungswasser aus dem Abbaufeld Domsen und durch die Einleitung von Oberflächenwasser aus der Weißen Elster gespeist werden. Seine Flutung soll ab dem Jahr 2030 mit dem Ziel beginnen, Ende des Jahres 2038 den Endwasserspiegel zu erreichen.


Mit dem Erreichen des Endwasserstands im Schwerzauer See soll das aus der Weißen Elster zufließende Wasser in den Domsener See übergeleitet werden. Dessen Flutung soll ab 2039 beginnen, wobei die hydraulische Verbindung der Seen auch nach Flutungsende Bestand haben soll, um das System der Seen bewirtschaften zu können.


Die heutige Geländetopographie wurde wesentlich durch verschiedene bergbauliche Prozesse geprägt, insbesondere durch Auskohlung von Abbaufeldern, Abraumbewegungen und Wiederverkippungen im Zuge des Tagebaubetriebs. Aufgrund der Topographie muss die Ableitung aus dem Schwerzauer See als Rohrkanal in geschlossener Bauweise hergestellt werden. Ein- und Auslassbauwerke können konventionell errichtet werden. Das Einlaufbauwerk soll regelbar ausgeführt werden, um sowohl den Wasserstand im Schwerzauer See, wie die übergeleitete Wassermenge beeinflussen zu können.